Beschreibung

Beutelbücher oder Girdlebooks waren in Gebrauch von ca. 1350 – 1550.

Meist waren es Gebetbücher oder Stundenbücher. Man trug sie am Gürtel und so waren sie immer zur Hand. Im Italien dieser Zeit trugen die feinen Damen der höheren Gesellschaft diese Breviere gerne edel ausgestattet als Accessoire am Kleidergürtel. Diese Bücher waren dann mit Edelsteinen und anderen wertvollen Dingen besetzt.

Heute gibt es nur noch ca. zwanzig originale Exemplare. Als man begonnen hat Bibliotheken einzurichten waren diese Bücher schlecht in Regale einzuordnen und so wurden die Beutel meist abgeschnitten.